Gemeinsam für Wesel

 

 

Fusion der Volksbank Dinslaken eG und Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG

Ich fordere Sie auf, erledigen Sie im Rahmen einer erfolgreichen Fusion beider Banken diese Altlast und beenden Sie den Streit mit der Bauverein Wesel AG, zum Wohl der Menschen in Wesel.

Sehr geehrter Herr Overlöper,
sehr geehrter Herr Bremekamp,

mit Interesse verfolge ich Ihre Bemühungen die Volksbanken Dinslaken eG und Wesel Rhein-Lippe eG zu fusionieren.

Ich glaube Sie gehen den richtigen Weg, um auch zukünftig ein starker und verlässlicher Partner für die Wirtschaft und die Menschen am rechten Niederrhein zu sein. Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand und eine erfolgreiche Fusion.

Seit circa 20 Jahren schleppt die Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG eine unanständige Altlast mit sich herum. Einige hundert vinkulierte Namensaktien der Bauverein Wesel AG, hat die Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG an sogenannte kritische Aktionäre veräußert, allerdings ohne die notwendige Zustimmung des Aufsichtsrates der Bauverein Wesel AG zu besitzen. Dieses Rechtsgeschäft ist bis zum heutigen Tag nicht abschließend vollzogen, mit fatalen Folgen für den Bereich Wesel. Diese „feinen Herren“ treten nun im Namen der Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG auf, stellen in der Hauptversammlung ca. 200 Fragen und verklagen anschließend zum wiederholten Mal die Bauverein Wesel AG. Sie greifen damit  tausende Menschen in Wesel, die Mieter der Bauverein Wesel AG, an.

Die letzte Hauptversammlung des Bauvereins hat über 13 Stunden gedauert und wurde dann über die Geschäftsordnung der Bauverein Wesel AG ordnungsgemäß beendet.
Die gestellten ca. 200 Fragen gingen im Kern um 10 bis 15 Sachverhalte. Wenn die Hauptversammlung nicht beendet worden wäre, wären diese Fragen in immer neuen Variationen weiter gestellt worden und die Hauptversammlung der Bauverein Wesel AG hätte 20, 30, 40 usw. Stunden gedauert.

Dieses Treiben, alles im Namen der Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG! Soll das auch die zukünftige Politik der fusionierten Bank sein?

Die zukünftigen Folgen der Politik der Volksbank sind absehbar. Der Bauverein Wesel AG wird Geld entzogen. Das Geld fehlt für zukünftige Modernisierungen und Investitionen auf dem Wohnungsmarkt. Auch Mieterhöhungen sind nicht auszuschließen.

Der Vorstandsvorsitzende Herr Lange war bei der letzten Hauptversammlung anwesend und hat diesem Treiben tatenlos zugesehen. Herr Lange war im Herbst 2016 Gast in der Ratssitzung der Stadt Wesel und hat zu Protokoll gegeben, „Wir arbeiten daran, dass das Problem gelöst wird.“ Passiert ist bis heute nichts, aber die Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG hat Anfang 2017 erneut die Bauverein Wesel AG verklagt.

Ist das der Stil von ehrbaren Bankern und der zukünftige Stil der fusionierten Volksbank?
Der Vorstand der Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG ist in der Frage der Vertretung in der Hauptversammlung des Bauvereins nicht mehr unabhängig. Der Vorstand der Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG ist von außen weisungsgebunden. Das ist bei einer deutschen, seriösen Bank überhaupt nicht akzeptabel. Die BaFin ist über diesen Zustand informiert.

Sehr geehrter Herr Overlöper, sehr geehrter Herr Bremekamp, wollen Sie diese Altlast und das hineinregieren in ihre Kompetenzen von außen mit in eine fusionierte neue Volksbank nehmen?
 
Die Commerzbank/Atlas Vermögensverwaltung war in einer ähnlichen Situation wie die Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG. Sie hat dem Treiben der kritischen Aktionäre und „feinen Herren“ nicht tatenlos zugesehen.

Die Commerzbank/Atlas Vermögensverwaltung wehrte sich vor Gericht gegen die Verpflichtung die Bauverein Wesel AG zu verklagen und hat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt recht bekommen.

Es gibt keine Klage der Commerzbank/Atlas Vermögensverwaltung!

Die Volksbank Wesel Rhein-Lippe eG ist nun nicht nur allein zu Hause sondern auch Stadtgespräch in Wesel, weil sie 10 Prozent Dividende von den Mietern der Bauverein Wesel AG haben will und den Bauverein zum wiederholten Mal verklagt.

Das muss nicht sein, Herr Overlöper und Herr Bremekamp!
Wer sich gegen solche Machenschaften nicht wehrt, hat verloren. Wer sich wehrt und die Vergangenheit aufarbeitet hat die Chance zu gewinnen.

Ich fordere Sie auf, erledigen Sie im Rahmen einer erfolgreichen Fusion beider Banken diese Altlast und beenden Sie den Streit mit der Bauverein Wesel AG, zum Wohl der Menschen in Wesel.    

Mit freundlichen Grüßen

Ludger Hovest
Fraktionsvorsitzender

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