Jan Dieren aus Moers und Rainer Keller aus Wesel begrüßen die einhellige Entscheidung der Kreistagsfraktionen zur Einrichtung eines zweiten linksrheinischen Impfzentrums im Kreis Wesel.

„Es ist gut, dass hier Einigkeit herrscht: Für die gut 200.000 Menschen im Süden des Kreises ist die Wegstrecke bis nach Wesel in vielen Fällen nicht zumutbar“, so Jan Dieren. Vorschläge für mögliche Standorte gibt es beispielsweise in Moers und Kamp-Lintfort. Beide Sozialdemokraten fordern den Landrat des Kreises Wesel nun auf, sich mit Nachdruck beim Landesgesundheitsministerium für den Aufbau eines zweiten Impfzentrums einzusetzen.

Im Februar sollen die ersten Impfungen in der Niederrheinhalle durchgeführt werden. Den Anfang machen hochbetagte Menschen. Dieren und Keller machen dabei besonders auf die Situation älterer Menschen aufmerksam, die bettlägerig sind oder aus anderen Gründen nicht ohne Weiteres zum Impfzentrum kommen können. Nicht in allen Fällen könnten Familienangehörige helfen. Wo nötig, müsse eine Unterstützung bei der Terminvereinbarung und Anfahrt organisiert werden.

„Die Betroffenen wünschen sich hier mehr Unterstützung von der Kreisverwaltung und der Kassenärztlichen Vereinigung,“ so Rainer Keller. „Diese Unterstützung sollten sie bekommen.“

Um die besonders gefährdeten Personen zu schützen, darf es keine weiteren Verzögerungen und Unklarheiten bei der Durchführung der Impfung geben, sind sich Dieren und Keller einig.

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